Alarm in Moskau: Drei Großflughäfen geschlossen – Luftraum im Ausnahmezustand

Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Wieder Chaos über Moskau.

Flugbetrieb an drei russischen Großflughäfen eingestellt.

Der Ticker.

Update, 14:36 Uhr: Kremlsprecher Dmitri Peskow hat angekündigt, dass Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko in Kürze über die ukrainische Forderung sprechen werden, wonach Belarus innerhalb einer Woche Signalverstärker entfernen soll, die zur Lenkung russischer Drohnenangriffe auf ukrainische Städte genutzt werden.

Das berichtete die kremlnahe Nachrichtenagentur Interfax.

Auf die entsprechende Frage antwortete Peskow: „In der Tat, und wie Sie wissen, hat Alexander Grigorjewitsch [Lukaschenko – Anm.

d.

Red.] darüber gesprochen.

Er [Putin] plant, bald Kontakt aufzunehmen.

Das wird eine gute Gelegenheit sein, dies und andere Themen zu besprechen.“ Die ukrainische Forderung bezeichnete Peskow als „eine völlig aggressive Drohung, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes und einen Eingriff in die Souveränität eines anderen Landes“.

Zugleich zeigte er sich überzeugt: „Wir haben keinen Zweifel daran, dass die Führung von Belarus und Belarus selbst in der Lage sind, ihre Souveränität zu gewährleisten.“

Ukraine-Krieg: Angriff auf Moskauer Raffinerie – Bilder zeigen Ausmaß der Verwüstung

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Angriffe auf Russlands Wirtschaft

Update, 13:39 Uhr: Bei einem Angriff mit Marschflugkörpern ist in der westrussischen Millionenstadt Woronesch eine Fabrik beschädigt worden.

Das bestätigte Gouverneur Alexander Gussew auf Telegram.

„Zum derzeitigen Moment ist bekannt, dass es drei Verletzte gibt, davon ist einer schwer verletzt“, schrieb er.

Gussew zufolge habe die Flugabwehr mehrere „fliegende Hochgeschwindigkeitsziele“ über der Stadt entdeckt und vernichtet, räumte jedoch Schäden in den Produktionshallen eines Unternehmens ein.

Darüber hinaus seien Fassaden mehrerer Wohnblocks sowie eine Reihe von Fahrzeugen beschädigt worden.

Nähere Angaben zu dem betroffenen Betrieb machte Gussew nicht.

Medienberichten zufolge handelt es sich um eine Fabrik, in der Transistoren und andere Elektronikbauteile hergestellt werden – darunter Komponenten, die beim Bau russischer Marschflugkörper für Angriffe auf ukrainische Städte zum Einsatz kommen sollen.

Update, 13:11 Uhr: Die von Moskau eingesetzten Behörden auf der seit 2014 von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim haben die Unterbringung von Kindern zu Erholungs- und Tourismuszwecken bis zum 1.

September verboten.

Der von Russland eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow begründete die Maßnahme auf Telegram mit der aktuellen Sicherheitslage.

„In der aktuellen Situation sind diese Maßnahmen nötig zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit“, schrieb er und bat um Verständnis.

Die Krim ist bei russischen Touristen ein beliebtes Reiseziel, Kinderferienlager sind dort üblich.

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Die Lage auf der Halbinsel verschärft sich infolge ukrainischer Drohnenangriffe zunehmend.

Bereits seit Wochen ist Benzin knapp: Nach anfänglichen Abgabebeschränkungen wird Kraftstoff inzwischen gar nicht mehr an Privatpersonen abgegeben.

Der örtliche Energieversorger Krimenergo teilte zudem mit, dass Zeitpläne für Stromsperren eingeführt wurden – mit direkten Auswirkungen auch auf die Wasserversorgung.

Ukraine-Krieg aktuell: Neue Angriffe auf Moskau

Update, 12:44 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben mehrere russische Militäreinrichtungen angegriffen, darunter ein Weltraumkommunikationszentrum in der Oblast Moskau.

Das teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit.

„Insbesondere wurde das Weltraumkommunikationszentrum Dubna in der Oblast Moskau getroffen.

An der Anlage ist eine starke Rauchentwicklung zu beobachten.

Der Schaden für die russische Seite wird derzeit ermittelt.“

Das Zentrum befindet sich nördlich von Moskau und unterstützt den Betrieb von Satellitenkommunikations- sowie Fernseh- und Radiosendern.

Darüber hinaus berichtete der Generalstab, dass ukrainische Streitkräfte in den vergangenen Tagen ein Übungsgelände für Drohnenpiloten sowie Drohnen-Bodenkontrollstationen in besetzten Gebieten angegriffen hätten.

Auch feindliche Kommando- und Beobachtungsposten im Gebiet Ilok-Penkowka in der russischen Oblast Belgorod seien attackiert worden.

Zudem wurde eine Straßenbrücke im Raum Wassilwka in der Oblast Saporischschja angegriffen.

Den Angaben zufolge wurde ferner ein Angriff auf die Infrastruktur des Hafens Kaukasus in der russischen Region Krasnodar sowie auf zwei Autofähren vom 21.

Juni bestätigt.

Update, 11:30 Uhr: Nach einem großangelegten russischen Angriff sind am Morgen des 22.

Juni in sieben Regionen der Ukraine neue Stromausfälle gemeldet worden.

Das teilte der staatliche Stromübertragungsnetzbetreiber Ukrenergo mit.

Betroffen sind den Angaben zufolge die Gebiete Sumy, Charkiw, Mykolajiw, Tschernihiw, Saporischschja, Donezk und Cherson.

Die Lage sei in den beiden zuletzt genannten Regionen am schwierigsten.

„Wo es die Sicherheitslage derzeit erlaubt, haben bereits Notfallreparaturen und Wiederherstellungsarbeiten begonnen.

Die Energiearbeiter tun alles, um die Stromversorgung aller betroffenen Verbraucher so schnell wie möglich wiederherzustellen“, hieß es in der Mitteilung.

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Erneute Raketenangriffe im Ukraine-Krieg

Neue Angriffe im Ukraine-Krieg: Russland beschießt wohl Frachtschiff

Update, 10:43 Uhr: Russische Streitkräfte haben ein türkisches Frachtschiff mit einer Drohne angegriffen und einen schweren Brand ausgelöst.

Ein Seemann kam ums Leben, die übrige Besatzung wurde gerettet.

Insgesamt wurden in der Nacht vier Handelsschiffe von Russland attackiert.

Das teilten die ukrainische Marine, Vize-Premierminister Oleksii Kuleba sowie der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, Oleh Kiper, mit.

Eine russische Drohne traf das türkische Frachtschiff VICTRESS, das unter panamaischer Flagge fuhr.

An Bord befanden sich neun Besatzungsmitglieder – Staatsbürger Ägyptens, der Türkei und Indiens.

„Angesichts der schwierigen Lage und der Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Feuers führten Besatzungen ukrainischer Marineboote erfolgreich eine Rettungsoperation zur Evakuierung der Besatzung des Frachtschiffs durch.

Leider gab es unter ihnen Opfer“, erklärte die ukrainische Marine.

Update, 9:45 Uhr: Russland hat im aktuellen Ukraine-Krieg binnen eines Tages weitere 1190 Soldaten verloren sowie 51 Artilleriesysteme und 384 Fahrzeuge und Tankwagen eingebüßt.

Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook hervor.

Seit Beginn der Kämpfe steigen damit Russlands Verluste auf etwa 1.393.140 Soldaten an.

Zudem wurden 12.050 Panzer, 24.805 gepanzerte Fahrzeuge sowie 44.530 Artilleriesysteme zerstört.

Ukraine-Krieg: Der Rauch der angegriffenen Ölraffinerie in Moskau (Aufnahme vom 18. Juni 2026)

Ukraine-Krieg aktuell: Wieder schwere Kämpfe bei Moskau

Erstmeldung: Moskau/Kiew – Die russische Hauptstadt kommt nicht zur Ruhe.

In der Nacht zum Montag (22.

Juni) ist Moskau erneut zum Ziel eines beispiellosen und massiven Drohnenangriffs im Ukraine-Krieg geworden.

Wie der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin am frühen Morgen mitteilte, drangen insgesamt rund 60 unbemannte Flugobjekte in den Luftraum der Metropole ein.

Die städtische Luftabwehr war bereits ab 3:00 Uhr nachts im Dauereinsatz.

Laut offiziellen russischen Angaben wurden zunächst 27 und im späteren Verlauf der Nacht weitere 32 Drohnen erfolgreich abgefangen.

Unabhängige Bestätigungen dieser Zahlen sowie genaue Berichte über mögliche Schäden am Boden stehen jedoch noch aus.

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Ukraine-Krieg aktuell: Massiver Drohnenangriff auf Moskau

Die unmittelbaren Auswirkungen auf die zivile Infrastruktur der Hauptstadt waren massiv.

Die großen internationalen Flughäfen Domodedowo, Schukowski und Scheremetjewo mussten ihren Flugbetrieb in den frühen Morgenstunden aus Sicherheitsgründen vorübergehend komplett einstellen oder zumindest stark einschränken.

Zahlreiche Flüge wurden umgeleitet, und tausende Passagiere saßen fest.

Ukraine-Krieg aktuell: Strategische Ziele im Visier

Dieser jüngste Angriff im Ukraine-Krieg reiht sich lückenlos in eine Serie von empfindlichen Schlägen tief im russischen Hinterland ein.

Erst wenige Tage zuvor, am 18.

Juni, hatten ukrainische Drohnen die strategisch enorm wichtige Ölraffinerie im Moskauer Vorort Kapotnja getroffen und ein riesiges, kilometerweit sichtbares Feuer entfacht.

Ukraine-Krieg aktuell: Nausėda glaubt an „kriegsentscheidenden Faktor“

Russische Medien sprachen im Nachgang vom schwersten Angriff der vergangenen zwei Jahre im Ukraine-Krieg, der in einigen angrenzenden Stadtteilen sogar zu einem bizarren „Ölregen“ führte.

International wurde diese spektakuläre Operation aufmerksam registriert.

Der litauische Präsident Gitanas Nausėda bezeichnete den gezielten Schlag gegen die Raffinerie als einen potenziell kriegsentscheidenden Faktor, der die russische Logistik nachhaltig störe.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich unterdessen zu der neuen Welle von Angriffen.

Er betonte, dass der Druck auf den Kreml, diesen Krieg endgültig zu beenden, nun aus allen erdenklichen Richtungen kommen müsse: nicht nur von der Ukraine, sondern gleichermaßen von den amerikanischen und europäischen Verbündeten sowie insbesondere von der russischen Bevölkerung selbst.

(Nachrichtenagenturen, Ukrajinska Prawda, Kyiv Post) (frs)

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