Sekunden vor dem tö|dlic|hen Rope-Jumping-Drama: Maria (†21) postete noch ahnungslos von der Brücke – kurz darauf nahm das Unglück seinen Lauf

Maria Eduarda Rodrigues de Freitas (21) ist die Frau, die beim Rope Jumping so qualvoll tödlich verunglückt ist.
Sie drängelt sich vor – und stürzt kurz darauf ungesichert in den Tod!

Maria Eduarda Rodrigues de Freitas (21) ist die Frau, die beim Rope Jumping so qualvoll tödlich verunglückt ist. Mitarbeiter haben die junge Frau ohne das Sicherungsseil von der Skelett-Brücke in Brasilien geworfen. Nun kommen schreckliche Details ans Licht – und ein Instragam-Post, den Maria kurz vor dem verhängnisvollen Fehler um die Welt schickt.

„Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen ließ???”

„Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen ließ???” – diese Frage veröffentlicht Maria kurz vor dem Unglück auf ihrem Instagram-Profil. Es ist die Unterschrift zu einem Foto von der Brücke, von der sie wenig später ungesichert 40 Meter in den Tod stürzt. Es sollte ein aufregendes Bungee-Abenteuer werden, doch es endet in einer Tragödie!

Der Grund: Die Mitarbeiter des Extremsport-Anbieters vergessen, die 21-Jährige mit dem Sicherungsseil zu verbinden und die Frau stürzte von der Brücke Ponte do Esqueleto nahe der Stadt Limeira im Bundesstaat São Paulo.

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Auf Videos im Internet ist zu sehen, wie drei Männer die Frau zum Rand der Brücke tragen und sie von einer Plattform hinabwerfen. Das Sicherungsseil liegt daneben zusammengerollt auf dem Boden. Entsetzte Zuschauer rufen: „Leute, das Seil!”

Die Studentin der Sportwissenschaften und des Sportmanagements wird noch am Unfallort für tot erklärt. Laut Polizeiangaben sieht ihr Verlobter dabei zu, wie sie in den Tod stürzte.

Augenzeuge über die verzweifelten Momenten nach dem Unglück

Einer, der Marias Tod ebenfalls als Zeuge mit ansieht, ist Higor William Diniz Ferreira. Er erzählt dem brasilianischen Medium Globo, dass auch er das Opfer hätte werden können – wenn alles nach Plan gelaufen wäre.

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Der Mann gehörte eigenen Angaben zufolge zu den Teilnehmern, die darauf warteten, die das Rope Jumping durchzuführen. Er sei nur deshalb nicht früher gesprungen, weil er zu spät am Ort angekommen sei. Die junge Frau hätte sich schließlich vorgedrängelt und sich vor ihm in die Warteschlange eingereiht.

Rope jumping: entenda o esporte radical que levou à morte de jovem de 21  anos em São Paulo | Correio Online

„Das war ein Glücksfall. Eigentlich hätte ich es sein müssen (…)”, sagt Higor. „Zwischen mir und dieser Frau lagen etwa fünf bis zehn Leute. Das war die Zeit, um die ich mich verspätet habe“, sagte er.

Unmittelbar nach dem Sturz sei die Verzweiflung bei den Anwesenden groß gewesen, berichtet Higor weiter. Angehörige und Personen, die auf ihren Sprung warteten, sei bei Anblick der Szene unwohl geworden.

Fahrlässiger Totschlag! Mehrere Personen festgenommen

Nach dem Vorfall sind sechs Personen festgenommen worden, darunter drei Personen, die sich am Ort des Sprungs befanden. Die Polizei wirft ihnen fahrlässigen Totschlag vor. Zwei der Verdächtigen haben versucht, vom Tatort zu fliehen, sie sind in einem Wald aufgespürt worden.

Rope Jumping ist ein Extremsport, bei dem sich Menschen gesichert mit einem Kletterseil in die Tiefe stürzen. Im Gegensatz zum Bungee-Springen tragen Teilnehmer ein weniger elastisches Seil, so dass sie nach dem Sprung nicht auf und nieder hüpfen, sondern hin und her schaukeln. Erfunden wurde die Extremsportart von dem US-Bürger Dan Osman. Er starb 1998 im Alter von 35 Jahren beim Rope Jumping.

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